Isch komm net aus der Hefe!

Juhu~uu liebe Leute,

am Wochenende gab es, wie so oft, wieder etwas Proviant für die Kaffeezeit. Und weil ich schon seit einer Eeeeewigkeit keinen Hefezopf mehr gemacht habe, sollte es eben dieser werden. Noch dazu, wo ich die Dinger so gerne esse. 😉 Doch ganz anders, als der Titel vermuten lässt, ging meine Hefe ab wie ’ne Rakete. Doch fangen wir erstmal ganz von vorn an. Dieses Grundrezept für leichte Hefeteige stammt noch aus meinem Lehrbuch. Das Konditorbuch von Josef Loderbauer. Dieser Wälzer ist besser als jedes Backbuch mit irgendwelchen merkwürdigen Rezeptsammlungen drin, die man eh nie ausprobieren wird.

Für den Teig

  • 500g Mehl
  • 225g Milch
  • 40g Hefe
  • 60g Zucker
  • 75g Butter
  • 1 Ei
  • Prise Salz, Zitrone, Vanille

Wenn man alle Zutaten gleich miteinander vermengt, dann nennt man das direkte Teigführung. Ich habe allerdings die indirekte Teigführung angewandt. D.h. ich habe mir einen Vorteig bereitet und diesen reifen lassen. Vorteile dieser Teigführung sind, dass die Gebäcke länger haltbar sind, eine feinere Krume haben und besser schmecken.

Für den Vorteig nehmt ihr euch 1/3 von dem Mehl, 3/4 von der Milch und die gesamte Hefe und verrührt das Ganze gut miteinander. Diesen Vorteig lasst ihr dann eine gute halbe Stunde zugedeckt an einem warmen Ort stehen. Der Vorteig müsste nach der Garzeit sein Volumen verdoppelt haben.

Jetzt könnt ihr den Vorteig und die restlichen Zutaten miteinander vermengen und den Teig gut durchkneten. Wenn der Teig geschmeidig ist, teilt ihr ihn in 3 Teile und rollt diese zu langen Würsten. Diese Würste werden dann ganz einfach geflochten. Genau die Mädchenzöpfe. 😉 Das Ganze kann jetzt nochmals für 10 Minuten garen.

Den fertig geflochtenen Zopf jetzt mit Milch oder etwas verquirltem Ei bestreichen und bei 200°C ca. 20-30 Minuten backen. Ich habe meinen der Einfachheit halber mit Milch bestrichen. Mit Ei bekommt der Zopf allerdings einen viel schöneren Glanz.

Mein Exemplar ist optisch leider etwas misslungen, weil ich den Teig zweimal flechten musste. Das auseinanderklamüsern und dann nochmals flechten trug leider nicht zur Schönheit dieses Gebäckes bei, aber dem Geschmack tat es keinen Abriss. 🙂 Und auch die Beschaffenheit war 1A. So muss eine perfekte Krume aussehen.

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Mit diesem Kaffeeschmaus haben wir das Wochenende also heil überstanden und starten erfrischt und gesättigt in die neue Woche.

Bis zum nächsten Mal

Eure Streuselrike

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